In der nachfolgenden Analyse, erkunden Anarchist*innen aus Deutschland, wie Ereignisse der deutsche Geschichte diejenigen informieren sollten, die Widerstand gegen die Konsolidierung der autoritären Herrschaft in den USA heutzutage leisten.
Grüße aus Deutschland Auch wenn wir schon viele Videos von Menschen gesehen haben, die von der Polizei ermordet wurden, macht es uns jedes Mal zornig. Nach der Ermordung haben wir überlegt, was wir tun können um den Widerstand gegen Trump zu unterstützen.
Wir haben uns entschieden uns unserer Erfahrungen aus Deutschland und der deutschen Geschichte zu teilen mit der Hoffnung, dass dies Menschen in den USA hilft sich gegen Versuche der Kontrolle, Befriedung und Spaltung zu verteidigen
Einer der zentralen Bausteine, wie die Nazis in Deutschland an die Macht gekommen sind, war, dass die Anführer*innen der Sozialdemokratie sich an der Niederschlagung einer Reihe von Aufstände beteiligt haben.
Außerdem wollen wir jedem*jede im vom Deutschland beanspruchten Gebiet aufrufen mit allen was ihnen zur Verfügung steht den Widerstand in den USA zu unterstützen. Falls Trump gestoppt wird, dann haben wir hier vielleicht auch die Chance den Autoritarismus zu besiegen.
“Remember Renee—Don’t let the state destroy all good in the world.” Ein Plakat in Erinnerung an Renee Good - gesehen irgengdwo in Deutschland. Du kannst das Design im Anhang herunterladen, below.
„Gesetzestreu“ und „Friedlich“ zu sein wird den Autoritarismus nicht stoppen
Deutschland hatte, vor Machtübernahme der Nazi, eine der größten Arbeiter*innenbewegungen der gesamten Welt. Diese Bewegung wurde von der Sozial Demokratischen Partei (SPD). Die zweitstärkste Kraft war ab 1919 die Kommunistische Partei (KPD). Die deutsche Arbeiter*innenbewegung war daher immer stark auf Wahlen – als ein Mittel um die staatliche Macht zu gewinnen – ausgereichtet.
Trotz dieser starken Fokussierung auf den parlamentarischen Weg hat die einfache Basis der Arbeiter*innenbewegung in Deutschland auch immer wieder zu anderen Mittel als Wahlen gegriffen. 1918 stürzte eine von Arbeiter*innen und Soldar*innen organisierte Revolution den Kaiser und schuf die erste Deutsche Republik mit einer von den Sozialdemokrat*innen angeführten Regierung.
Kurz danach, putschten rechte Milizen und Teile des offiziellen Militärs gegen die Regierung in Berlin.. Die Regierung floh.
Als Reaktion wurde ein landesweiter Generalstreik ausgerufen an dem sich Millionen beteiligten. Im Ruhrgebiet gingen die Arbeiter*innen einen Schritt weiter: Zehntausende bewaffneten sich und vertrieben Polizei und Militär aus der Region. Es wurden Arbeiter*innenräte geschaffen. In den Städten, wie die Anarchosyndikalist*innen stark waren, enteigneten Menschen auch Betriebe . Die Arbeiter*innen waren so mächtig, das reguläre deutsche Militär so schwach, dass die wichtigste Industrieregion Deutschlands mit Millionen von Einwohner*innen aus der Kontrolle des Staates befreit werden konnte.
Antifaschistische Milizien in der Stadt Dortmund während des Ruhraufstand.
Nachdem Streiks, Direkte Aktionen und militanten Kampf den Putsch gestoppt hatten, ließen die gleichen Sozialdemokrat*innen, denen der radikalere Teil der Arbeiter*innen durch ihren Aufstand zum Sieg verholfen hatte, den Aufstand niederschlagen. Um dies zu erreichen, bedienten sie sich dabei der einiger der rechten Milizen, die zuvor am Putsch beteiligt waren. Sie waren dazu in der Lage, weil die Hälfte der Arbeiter*innen aufgeben hatte nachdem die „legitime“ Regierung wieder an der Macht war.
Um den Ruhraufstand niederzuschlagen töten die staatlichen Kräfte mehr als tausend Arbeiter*innen. Die Repression vernichtete viele der militantesten Kämpfer*innen der Arbeiter*innenbewegung. Folglich fehlten diese im folgenden Jahrzehnt im Widerstand gegen die anwachsenden faschistische Bewegung.
97 Jahre nach der Niederschlagung des Ruhraufstands später war es die selbe Partei – SPD, die in Hamburg während des 20-Gipfels in Hamburg über 31.000 Cops einsetzte, einschließlich der gesamten Deutschen Bereitschaftspolizei – um die Autokraten Trump, Putin, Erdogan, Xi zu verteidigen.
Aktuelle befindet sie sich in einer Koalition dem konservativen CDU – deren Kanzler, der deutsche Regierungschef Friedrich Merz hält Reden in dem er davon spricht Migrant*innen seien „ein Problem im Stadtbild.”
In Kürze, was die SPD in Deutschland ist, sind die Demokrat*innen in den USA. Demokrat*innen, versuchen ebenfalls den Widerstand gegen Trump zu befrieden, um ihre eigene Macht zu erhalten.
Ohne den militanten Widerstand 2020 wären die Demokrat*innen wahrscheinlich nicht wieder an die Macht gekommen. Nichtsdestotrotz haben sie durch Repression versucht den militantesten Teil der Widerstandes auszuschalten, während sie sich größte Mühe gegeben haben die gleichen Institutionen – wie ICE – wieder zu legitimieren, die nun wieder Trump dienen.
Wir wissen nicht wie die Geschichte ausgegangen wäre hätten die Arbeiter*innen sich während des Ruhraufstandes nicht spalten lassen - wenn viele von ihnen nicht aufgeben hätten, sobald wieder die demokratisch gewählten Herrscher*innen an der Macht waren.
Aber der Ruhr-Aufstand war die beste Chance den Aufstieg des Faschismus in Deutschland zu stoppen. Danach gab es keinen so großen antifaschistischen Aufstand mehr.
Langfristig ist es die bessere Option keine Kompromisse einzugehen, sich befrieden und entwaffnen zu lassen, ob im wörtlichen und übertragenen Sinne. Kompromisslos zu sein und Risiken einzugehen ist oft sicherer als den Status Quo wiederherzustellen.
Kräfte des SEK, die versuchen den Widerstand gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 zu unterdrücken, um Donald Trump, Wladimir Putin Xi Jinping, Recep Tayyip Erdoğan und Saudi Arabiens Finanzminister Muhammad al-Jadaan zu verteidigen.
Eine zweite Lektion der deutschen Geschichte ist, dass ein Bürger*innekrieg nicht das Schlimmste ist was passieren kann. Auch nach 1933 gab es in Deutschland Widerstand gegen den Faschismus, aber er war zu schwach und konnte keine großflächigen Kampf mehr führen.
Im Gegensatz dazu, in Ländern wie Spanien und Italien, wo nicht die Sozialdemokrat*innen, sondern Anarchist*innen und weniger auf Wahlen fokussierte Sozialist*innen bestimmend in der Arbeiter*innenbewegung waren, gab es einen langen Kampf und umfangreichen Widerstand gegen die faschistischen Regime, welche an die Macht gekommen waren.
Im Fall von Spanien war keine äußere Macht daran beteiligt. Nach Jahrzehnten von unerlaubten Demonstrationen, Streiks. militanten Angriffen waren die kapitalistischen Eliten gezwungen als Zugeständnis ein demokratisches System einzuführen. Die Grundlage für diesen umfangreichen Widerstand war durch Generationen von bäuerlichen und arbeiterischen Widerstand gelegt wurden, aus dem eine große anarchistische Bewegung erwuchs, und ihren Höhepunkt in der anarchistischen Revolution 1936 und dem Bürger*innenkrieg von 1936 bis 1939 fand. Auch wenn die Anarchist*innen im Bürger*innenkrieg geschlagen wurden, hatten ihre Bemühungen so starke Auswirkungen, dass anders als in Deutschland der Faschismus dort ohne eine von außen geschaffene militärische Niederlage geschlagen werden konnte.
Um es klar zu stellen, wir wollen keinen Bürger*innenkrieg. Wir wollen eine Soziale Revolution – wir wollen, dass sich die Menschen sich so entschieden und geschlossen gegen Staat und Kapitalismus stellen, dass die Gegenseite zu klein ist um überhaupt einen Krieg zu führen. Aber wenn unsere einzige Wahl zwischen Bürger*innenkrieg und einer Diktatur ist, die freie Hand hat Millionen Menschen einzusperren und zu ermorden, dann sollte die Entscheidung klar sein. Der Bürger*innenkrieg ist besser.
Die USA Demokrat*innen versuchen die Angst zu schüren eine „nicht-friedliche“ Konfrontation von ICE und dem Trump Regime könne dazu führen, dass das Militär eingesetzt wird. Und dann was? Werden Menschen, weil sie Protestieren erschossen? Werden Menschen, denn nicht jetzt schon erschossen.
Wovor die USA-Demokrat*innen wirklich Angst haben ist nicht das Menschen in den Straßen verletzt werden, sondern sie ihre eigenen Postionen verlieren. Weil sie ihre eigene Macht erhalten wollen, versuchen sie den Widerstand mit ihrem Sprechen von notwendiger „Gewaltlosigkeit“ und „Gesetzestreue“ zu befrieden und zu spalten.
Dort war der Widerstand gegen das Regime keineswegs vollständig „gewaltfrei“. Es gab Angriffe auf die Polizei. Die Demonstrationen waren nicht gesetzestreu. Vielmehr waren sie alle illegal.
Millionen von Menschen brachen das Gesetz.
Dort war der Widerstand gegen das Regime keineswegs vollständig „gewaltfrei“. Es gab Angriffe auf die Polizei. Die Demonstrationen war nicht gesetzestreu. Vielmehr waren sie alle illegal. Millionen von Menschen brachen das Gesetz. Wegen der Zahl der Menschen auf Straße, wusste das Regime, dass es nur noch die Wahl hatte das Militär (inklusive Panzern) einzusetzen, um den Aufstand niederzuschlagen.
“Keine Macht für Niemand”: Anarchist*innen nehmen an der größten Demonstration gegen das DDR Regime 1989 teil. Anarchist*innen, insbesondere Anarcho-punks und Ökoaktivist*innen spielten eine wichtige ROlle dabei die Diktatur zu Fall zu bringen.
Teile der Regierung bekamen Angst vor Eskalation und waren sich unsicher, ob ihr Militär bereit sei den Befehlen zu gehorchen Protestierende anzugreifen. Sie forderten ihren wichtigsten Verbündeten - die Sowjetunion - an sie mit Truppen zu unterstützen. Deren Führer Mikhail Gorbatschow weigerte sich.
Nun ist das Trump Regime nicht, zumindest nicht in dieser Angelegenheit, von Moskau abhängig. Aber es ist abhängig vom einem amerikanischen Staatsapparat, der nicht völlig in ihrer Hand ist.
Solange das Trump Regime nicht gezwungen ist das Militär und alle anderen verfügbaren Kräfte einzusetzen solange die loyalen Schocktruppen von ICE ausreichen um ihre Ziele zu erreichen, müssen diejenigen die endgültig auf der Seite Trumps sind, keine Entscheidung treffen. Sie werden keinen Gorbartschow Moment haben, in dem sie sich gegen die Unterstützung Trumps entscheiden könnten.
Eine Eskalation beinhaltet, immer das Risiko zu verlieren, aber sich in dieser Situation zurückzuhalten heißt sich für die Niederlage zu entscheiden.
Der Untergang der DDR zeigt auch, dass es für den Widerstand nicht unbedingt sinnvoll ist direkt den Despoten anzusprechen, weil nicht derjenige sein wird der zögert, sonder vielmehr jene, die nicht komplett ideologisch auf seiner Seite stehen.
Auf die USA bezogen hieße dies sich nicht alle Energie auf ICE und Trump zu fokussieren. Es ist wichtig sich diesen entgegenzustellen, das funktioniert aber wesentlich besser wenn jedes Mal wenn die Demokrat*innen ihre Polizei und Nationalgarde schicken, um ICE zu schützen, sie Konsequenzen dafür erleben – Konsequenzen, welche es den Demokrat*innen und unmöglich machen damit fortzufahren.
Der Aufstand in der DDR war nicht in einem Vakuum erfolgreich. In vielen Ländern in Osteuropa wurden die Spitzen zahlreicher Diktaturen gezwungen entweder aufs Ganze zu gehen oder Zugeständnisse zu machen. Jede Schwächung einer Diktatur in einem benachbarten Land macht es anderswo möglich die Kämpfe auszuweiten, weil es nicht mehr möglich war Truppen von einem Staat des Warschauer Paktes in einen Anderen zu verlegen.
Wir wollen eine Frage vorschlagen: Was bedarf es damit eine*r Bürgermeister*in in den USA nicht mehr seine*ihr Polizei schicken kann wenn Menschen versuchen ein Hotel voller ICE-Agent*innen zu konfrontieren. Was muss passieren damit eine*r Gouverneur*in überzeugt wird seiner*ihrer Nationalgarde zu befehlen sich nicht einzumischen? Welche Umständen auf der Straße bedarf es damit die Nationalgarde eines Staates nicht in einem anderen geschickt werden kann?
Es ist zu spät um Status Quo aufrechtzuerhalten
Während in Deutschland Faschist*innen und Autokrat*innen noch nicht an der Macht sind, ist es bis dahin nicht mehr weit. Die AFD (Alternative für Deutschland) steht kurz davor die stärkste Partei in Deutschland zu werden. Die AFD vertritt ähnlich Postionen wie die MAGA-Bewegung. Und auch die Bevölkerungsgruppen, auf die sie ihre Macht stützt, sind ähnliche.
Während die AFD eine klar faschistische Basis hat, wählen die meisten Menschen sie jedoch nicht weil sie überzeugt von ihren Inhalten sind. Wie Umfragen zeigen wählen sie die AFD, um ihre Wut gegenüber dem bestehen System Ausdruck zu verleihen. .
Konsquenterweise ist die AFD inzwischen neben Ostdeutschland besonders im Ruhrgebiet erfolgreich. Genau jener Region wo 1920 der größte antifaschistische Aufstand der deutschen Geschichte stattfand. Das ist keine Zufall. Nachdem die Menschen im Ruhrgebiet 100 Jahre lang Kohle gefördert hatten, um die Deutschen Industrie und Deutschlands Kriege am laufen zu halten, verarmte es wie der Rust Belt in den USA seit 1970er Jahren.
Eine Befragung von AFD-Wähler*innen im Februar 2025, in welcher 85% behaupten die AFD sei die einzige Party durch deren Wahl sie ihren Protest ausdrücken könnten.
Und wer war daran beteiligt die SPD – die Sozial Demokrat*innen die 50 Jahre lang den wirtschaftlichen Niedergang verwalteten und gleichzeitig fleißig von ihren Posten im Staatsapparat. profitieren bis irgendwann die Situation so krass wurde, dass sie ihre Mehrheiten verloren. Das bedeutet nicht, dass irgendeine Partei langfristig die ökonomische Situation von Großteilen der Bevölkerung verbessert hätte oder Parteien überhaupt dem Wohl der allgemeinen Bevölkerung dienen.
Hier finden wir eine weitere Parallele: Die AFD, genauso wie Trump, verspricht keine materiellen Verbesserungen, ihr Versprechen ist Hass und Gewalt. Eine Verbesserung für den Großteil ihrer Wähler*innen wird sie nicht bringen. Die AFD siehtin ihrem Wahlprogramm ganz offen, wie die Republikaner*innen unter Trump, vor die deutsche Sozialausgaben zu kürzen. Ihr Führungspersonen rekrutieren sich vor allem akademischen Eliten.; Sie sind nicht desjenigen, die von den Kürzungen betroffenen sind.
Die neoliberalen Linken (SPD) und Konservativen (CDU), die gerade in Deutschland an der Macht sind, setzten diese Kürzungen bereits teilweise um, mit der Begründung den Stimmgewinn der AFD stoppen zu wollen. Wie erwartbar funktioniert dies nicht. Diese neoliberalen Linken und Konservativen sind vergleichbar mit dem Rechten Flügel der US-Demokrat*innen.
Die einzige andere nennenswerte politische Kraft in Deutschland ist die Linkspartei – eine Partei die inzwischen für die neue Sozialdemokratie steht. Es ist klar wo sie Enden wird. In der neoliberalen globale Ordnung und aufgrund des Niedergangs der imperialistischen Herrschaft Europas wird sie keine nennenswerten Sozialen Reformen durchführen können, Wie Syriza, wird sie ihre eigenen, überwiegend jungen, Wähler*innen verraten — das zeigt bereits ihre Enthaltung bei der Abstimmung über ein Rentenpaket, Welche dem Gesetz ermöglichte das Parlament zu passieren. Dieses Rentenpaket sichert zu Kosten der jüngeren Generationen den Status Quo der staatlichen Rente - ohne die Privilegierten Gruppen – Beamte und Unternehmer*innen und Selbständige wie Ärzt*innen in ihren Privilegieren nicht ins allgemeine Rentensystem einzahlen zu müssen zu beschneiden.
Um es zusammenzufassen: Genauso wie in den USA, wo die Demokrat*innen keine Alternative zu Trump sind und die grundsätzlichen Ursachen des Autoritarismus nicht stoppen können, genauso wenig gibt es so eine staatliche Alternative in Deutschland.
Der einzige Ausweg wäre eine Bewegung, welche die grundsätzliche Machtstruktur der Gesellschaft umwirft, Staat und Kapitalismus ein Ende bereitet. Leider sind die Perspektiven dafür in Deutschland sehr schwach.
Der Widerstand gegen Trump ist unsere beste Hoffnung
Angesichts von alledem, könnten wir hier also völlig verzweifelt sein, aber wir haben immer noch Hoffnung. Wir sind immer sind weiterhin in der Lage zu hoffen, weil wir erlebt haben, das was in den USA passiert zu uns überschwappen kann. Inspiriert vom Georg-Floyd-Aufstand gingen im Sommer 2020 spontan zehntausende Menschen in Deutschland gegen die Gewalt der Polizei auf die Straße.
Etwas was, das es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat, weil die Polizei dank ihrer „guten Ausbildung“ siehe Anhang II, nur seltenen weißen Menschen aus der Mittelschicht tötet. Der Sommer 2020 war einer der wenigen Momente in den vergangenen Jahrzehnten wo für einen Augenblick etwas anderes als der Status Quo möglich schien.
Danach gab es weitere Proteste gegen Morde durch die Polizei, diese wurden jedoch meist durch ein Bündnis von Liberalen, Sozialdemokrat*innen (in Deutschland fast das Gleiche) und Teilen der sogenannten „radikalen Linken“ in Richtung auf eine Verurteilung der beteiligten Polizist*innen gelenkt. Wie in den USA ist diese Strategie gescheitert, statt die Polizei zu schwächen, werden auch in Deutschland die Befugnisse der Polizei immer weiter ausgedehnt. Einschließlich des Einsatzes von Tasern, KI basierter Überwachung und dem Installieren von Überwachungssoftware.
Aber, wenn es den Menschen in den USA gelingt Trump zu stoppen und der Widerstand sich entfalten kann und nicht mehr von den Demokrat*innen kontrollieren lässt, wenn etwas besseres als der Status Quo möglich scheint, wird das auch Menschen in Deutschland und überall auf der Welt inspirieren.
Deshalb wollen wir alle Menschen im von Deutschland beanspruchten Gebiet aufrufen den Widerstand gegen Trump zu unterstützen.
Die einzige Route, die langfristig Sicherheit verspricht ist der Weg in eine andere Welt.
15,000 Menschen protestieren am 6 Juni 2020 in Berlin in Solidarität mit dem George Floyd Aufstand.
Anhang I: Ein Plakat in Erinnerung an Renee Good
Nachdem wir die obige Photographie dies Plakates in Deutschland gesehen, waren wir erfolgereich darin an das PDF davon zu gelangen.
Klicke auf das BIld umd das PDF herunterzuladen.
Anhang II: Besser ausgebildete Cops werden nicht aufhören zu töten
Bei ihren Versuchen,den Widerstand gegen das Trump Regime zu befrieden und verbreiten die Demokrat*innen die Erzählung. dass ein „besser ausgebildete Polizei“ weniger gewalttätig wäre.
Das Beispiel der Deutsche Polizei zeigt, dass es falsch ist. Die deutsche Polizei gehört zu einer der am besten ausgebildeten Polizei der Welt. Deutsche Polizist*innen werden zweieinhalb oder sogar drei Jahre lang ausgebildet. Sie erhalten Training in Deeskalation und Kommunikation. Das verhindert nicht, dass sie Menschen ermorden.
Deutsche Polizei erhält Training bezüglich Rassismus gegen Sinti*zze und Rom*nja.
Eine gut ausgebildete Polizei schafft nicht mehr Freiheit und Sicherheit. Sie schafft einen stärkeren Staat. Genau dieser „starke“ Staat hat in der deutschen Geschichte immer wieder große Schrecken möglich gemacht.
Im Jahr 2024, in Deutschland wurden 22 Menschen von der Polizei erschossen. Zum Vergleich hochgerechnet auf die Bevölkerung der USA hieße dies die deutsche Polizei hätte ungefähr 100 Menschen erschossen. In den USA tötet die Polizei jedes Jahr über 1000 Menschen, allerdings beinhaltet die Zahlen in Deutschland nicht Menschen, die auf andere Weise durch die Polizei getötet wurden – es gibt in Deutschland keine zentrale Statistiken über Polizeimorde. Genauso wie es in den USA keine öffentliche Statistiken über Polizeimorde gab bis bis erbitterte Demonstrationendas Thema an Licht brachten. Feuerwaffen sind in Deutschland viel weniger zugänglich, dennoch tötet die Polizei Menschen auch ohne diese Rechtfertigung.
Auf jeden Fall, ungeachtet all des Trainings die Zahl von Menschen, welche die deutsche Polizei erschießt, nimmt zu .
Ist die Polizei weniger gewalttätig gegenüber Menschen, weil sie darin trainiert ist „ihnen zu helfen?“ Betrachten wir dem Fall einer gehörlosen 12-Jährigen, auf welche die Polizei in der Nacht vom 16 auf dem 17 November 2025 schoss.Die Polizei wurden vom Jugendamt geschickt, weil die 12-Jährige eine Wohngruppe des Jugendamtes verlassen hatte um ihre Familie zu besuchen.
Kurz nach Mitnacht brachen mehrere Polizist*innen sie in die Wohnung der Familie ein, zogen die ebenfalls gehörlose Mutter aus der Wohnung und schossen mit einer Pistole und einem Taser auf die Zwölfjährige. Das Kind überlebte lebensgefährlich verletzt. Die Polizei behauptungen die Zwölfjährige hätte ein Messer in der Hand gehabt.
Sollte sie wirklich ein Messer in der Hand gehabt haben, handelt es sich um einen spontanen Versuch ihre Familie gegen die Gewalt des Staates zu verteidigen.
Die Argumentation der Polizei für den Einsatz ist, dass die zwölfjährige dringend Insulin gebraucht habe und sie deshalb eingreifen muss. Die Logik dahinter – der Staat muss Menschen mit Gewalt vor sich selbst schützen; die Bevölkerung muss zu ihrem eigenen Wohl vom Staat erzogen werden.
Die Ausbildung ist hier nicht das Problem. Das Problem ist die Monopolisierung von Gewalt, die existiert um die Bevölkerung zu unterdrücken.
Der Eingang des Mehrfamilienhauses wo die Polizei am 16 November 2025 ein 12-jähriges Mädchen erschossen hat. Es liegt im Hamme, einem Arbeiter*innenstadtteil in der Stadt Bocum im Ruhrgebiet.